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Tiefe Hirnstimulation beim Morbus Parkinson – Von der Nervenzelle zum Patienten

Prof. Dr. Jochen Roeper, Institut für Neurophysiologie
Prof. Dr. Rüdiger Hilker, Klinik für Neurologie
PD Dr. Thomas Gasser, Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie
am 24. November 2008

Der Vortrag steht als Podcast/MP3 zur Verfügung
Podcast von Prof. Roeper (Internet Explorer | Flash), PD Gasser (MP3) und Prof. Hilker (Internet Explorer | Flash)

Morbus Parkinson, die „Schüttellähmung“, ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung des Menschen. Alleine in Deutschland sind über 250.000 zumeist ältere Menschen betroffen. Typische Symptome sind Zittern bei Ruhe, Muskelsteifheit und Bewegungsarmut. Eine seit mehreren Jahren angewandte, erfolgreiche Behandlungsmethode ist die „Tiefe Hirnstimulation“ (THS), bei der den Patienten ein Impulsgenerator, der so genannte „Hirnschrittmacher“, eingesetzt wird. Dabei werden elektrische Sonden in die Bereiche des Gehirns implantiert, deren Neuronengruppen für die Bewegungskontrolle entscheidend sind. In Folge der mittels Stimulation veränderten elektrischen Aktivität der Nervenzellen können Bewegungsstörungen reduziert werden. In dem dreigeteilten Vortrag „Tiefe Hirnstimulation beim Morbus Parkinson – von der Nervenzelle zum Patienten“ erläuterte Prof. Dr. Jochen Roeper, Leiter der Abteilung Neurophysiologie am Neuroscience Center des Frankfurter Universitätsklinikums die neurophysiologischen Grundlagen der THS. Die neurochirurgischen Strategien der operativen Implantation der THS-Elektroden waren das Thema des Beitrages von PD Dr. Thomas Gasser, Oberarzt an der Klinik für Neurochirurgie des Frankfurter Universitätsklinikums und Leiter der Sektion für funktionelle Neurochirurgie. Prof. Dr. Rüdiger Hilker, Oberarzt an der Klinik für Neurologie des Frankfurter Universitätsklinikums, beschrieb die klinisch-neurologische Betreuung der THS-Patienten.

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