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Alzheimer Krankheit – Neue Wege zu Früherkennung und Therapie?

Prof. Dr. Harald Hampel, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am 15. November 2010

Der Vortrag steht als Podcast zur Verfügung

Gewöhnlich dämpfen Forscher die Hoffnung auf bahnbrechende Erfolge in der Medizin, doch beim Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit ergreift viele die Zuversicht: Das Verständnis der Krankheitsgrundlagen ist weit fortgeschritten, sodass die Forschung der sicheren und frühen Diagnostik und der wirksamen Therapie auf der Spur ist. In Zukunft werden neue biologische und bildgebende Diagnoseverfahren dem Arzt zur Verfügung stehen.  Jeder hat ein Recht darauf, dass frühste Krankheitszeichen, wie Gedächtnisstörungen, erkannt werden, um rechtzeitig damit umgehen und Vorsorge treffen zu können. Die Forscher sehen sich dabei im Wettlauf gegen die Zeit bei der zunehmenden Epidemie der Volkserkrankung „Alzheimer“. Heute gibt es weltweit 37 Millionen Alzheimer-Patienten, 2050 werden es über 115 Millionen sein. Doch die Erfolge werfen neue Fragen auf: So gibt es Studien, bei denen Wirkstoffe die Alzheimer-Plaques im Gehirn beseitigt hatten, doch die Krankheit nicht anders als bei unbehandelten Patienten verlief. Ist dieser Weg eine Sackgasse? Es  gibt derzeit weltweit mehr als 200 neue Arznei-Studien. Darunter befinden sich eine ganze Reihe vielversprechender Kandidaten.

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