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Arzneimittel im Breitensport

Prof. Dr. Ellen Niederberger, Institut für klinische Pharmakologie, Universitätsklinikum Frankfurt
am 26. November 2018

In Deutschland treiben ca. 50% der Menschen in ihrer Freizeit Sport, um einen Ausgleich zur Arbeit zu finden, die Fitness zu verbessern oder zu erhalten und, um sich gesund zu halten. Viele Freizeitsportler nehmen regelmäßig an Wettkämpfen teil, um ihren Leistungsstand zu prüfen und möglicherweise auch, durch den Anreiz der Wettkampfsituation, persönliche Bestleistungen zu erzielen. Dafür gehen sie teilweise an ihre körperlichen Grenzen, was während oder nach dem Training/Wettkampf zu Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen oder auch anhaltenden Überlastungsschmerzen führen kann. Einige Sportler nehmen während oder vor dem Sport Medikamente ein, um ihre Leistung zu steigern bzw. zu erhalten oder um die Schmerzen zu unterdrücken und so weiter trainieren oder am Wettkampf teilnehmen zu können.

Prof. Niederberger zeigte in Ihrem Vortrag auf, dass dabei die Risiken der Medikamenteneinnahme, die zum Teil drastisch sind, oft nicht überdacht werden. Die sportliche Anstrengung kann die Nebenwirkungen der Schmerzmittel zusätzlich verstärken und so zu Störungen in Organfunktionen führen.

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